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Daten, Fakten und Werte auf der Mittelstand 4.0-Konferenz

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen veranstaltete am Dienstag, den 28. Januar 2020 die Mittelstand 4.0-Konferenz zum Thema „Daten. Fakten. Werte.“. In den Räumlichkeiten des IT-Zentrums Lingen trafen sich 215 Teilnehmende aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Vertreter von Wirtschaftsförderern, Industrie- und Handelskammern sowie Mitglieder des Mittelstand-Digital Netzwerks, welches durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Begrüßt wurden sie durch Frank Fischer als Vertreter des BMWi, Martin Gerenkamp, erster Kreisrat des Landkreises Emsland und Mechthild Weßling, Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbandes Emsland. Alle lobten die Arbeit- und Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum.

 

Persönlicher Austausch

Neben Vorträgen und einer Podiumsdiskussion rund um das Thema Digitalisierung im Mittelstand hatten besonders die KMU die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen und digitalen Werdegänge auszutauschen. In einer Begleitausstellung präsentierten Unternehmerinnen und Unternehmer erfolgreich abgeschlossene Digitalisierungsprojekte ihrer Unternehmen und tauschten sich über konkrete Vorgehensweisen und Unterstützungsangebote des Kompetenzzentrums Lingen aus. Gerrit Terfehr, Geschäftsführer der Günter Terfehr Bautechniker GmbH & Co. KG, meint: „Durch die Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums haben wir verstanden, dass wir uns zunächst mit bestehenden Prozessen beschäftigen müssen, bevor wir digitale Lösungen implementieren.“ Auch die Vertreter der anderen deutschlandweit angesiedelten Kompetenzzentren berichteten von den Schwerpunkten ihrer Arbeit.

 

Neben der Begleitausstellung moderierte Michael Schnaider, Konsortialleiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen und Geschäftsführer der it.emsland, die Podiumsdiskussion mit drei Unternehmern. Gerrit Terfehr, Thomas Hüser vom Schuhhaus Hölscher und Felix Hinnüber von der August Kreienbaum GmbH schilderten dabei ihre persönlichen Erfahrungen, die sie auf dem Weg zur Digitalisierung gemacht haben. Dabei sei das „Anfangen“ die schwierigste Disziplin. Thomas Hüser äußerte sich dankbar über die Hilfestellung der Kompetenzzentren: „Das Kompetenzzentrum Lingen hat genau erkannt, wo der Schuh drückt. Durch die fachgerechten Angebote wurde uns der Einstieg in die Digitalisierung überhaupt erst ermöglicht.“

 


 

Digitalisierung? Was heißt das eigentlich?

Zuvor sprach auch Christian Bredlow, Geschäftsführer der Digital Mindset GmbH. In seinem Vortrag machte er deutlich, dass an das „Digidingens“ nicht immer gleich herangegangen werden muss. Er appellierte, stetig neugierig und offen zu bleiben, sich nicht in Gewohnheiten zu verlieren und vor allem: anzufangen!

 

Benjamin Wolters von der viadee Unternehmensberatung AG klärte über die Vorteile und Möglichkeiten der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf. Er zeigte, wie eine KI zu ihren „Ergebnissen“ kommt und wie diese zu bewerten seien. „Die abschließende Entscheidung, ob ich den Lösungsvorschlag einer KI annehme, liegt immer noch beim Menschen“, so Wolters.

 

Weitere Förderungen des Mittelstandes durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Am Ende kamen alle zu dem selben Schluss: Die Arbeit der Mittelstand 4.0- Kompetenzzentren ist einzigartig und notwendig. Die Zusammenkunft bei der Mittelstand 4.0-Konferenz zeigte, dass die KMU in großem Maße von der vielfältigen Unterstützung profitieren und ohne Hilfestellung die Herausforderungen der digitalen Transformation erst gar nicht angehen. Daher wird der Mittelstand weiterhin durch das Bundesministerium gefördert: Das Mittelstand-Digital Netzwerk wird in diesem Jahr sogar erweitert. Frank Fischer, Vertreter des BMWi, verkündete die Ergänzung durch sog. „KI-Trainer“, die unter anderem als Teil des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen am 13. Februar 2020 mit einer Einführungsveranstaltung starten.

 

 

> Hier geht´s zur Internetseite des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen

 

 

 

Fotos: Christian Epping Fotografie