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Mehr als 1.000 Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt

 

Das Modellprojekt der „eBusiness-Lotsen“, das seinerzeit im Oktober 2012 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf den Weg gebracht wurde, ist nunmehr nach drei Jahren am 30. September 2015 ausgelaufen. An 38 Standorten konnten sich kleine und mittlere Unternehmen bundesweit über die Einsatzmöglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kostenlos informieren. Allein in der Region Emsland konnten mehr als 1.000 Unternehmen für das Thema Digitalisierung sensibilisiert werden. Für den Nord-Westen war der „eBusiness-Lotse Emsland“ die regionale Anlaufstelle, die von der it.emsland in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen gestellt wurde.

 

Projekterfolge durch starke Netzwerkstrukturen und IT-Kompetenz

 

Michael Schnaider, Geschäftsführer der it.emsland. Foto: Johanna PeeckIn über 60 Veranstaltungen und Workshops sowie in knapp 150 einzelbetrieblichen Orientierungsgesprächen konnten sich Unternehmen und Existenzgründer über Themen wie IT-Sicherheit, IT-Recht, Onlinekommunikation und Cloud Computing informieren. Das Resümee von Michael Schnaider, Geschäftsführer der it.emsland und Projektleiter des eBusiness-Lotsen Emsland, ist durchweg positiv: „Mehr als 1.000 Unternehmen haben wir in der gesamten Nord-West-Region erreicht und für die Themen IT und Digitalisierung sensibilisiert“, so Schnaider. Der Informatiker lobte insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Emsland GmbH, der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd, dem Wirtschaftsverband Emsland sowie den Industrie- und Handelskammern, mit deren Unterstützung die Unternehmen in der Region auf die Herausforderungen der Digitalisierung aufmerksam gemacht wurden: „Die it.emsland hat seit der Gründung gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern ein starkes Netzwerk aufgebaut, so dass solche Projekte wie der eBusiness-Lotse Emsland wunderbar funktionieren“, erläutert Schnaider.

 

Neues Bundestransferprojekt gestartet

 

Trotz des Abschieds vom „eBusiness-Lotsen Emsland“ wird die it.emsland auch weiterhin Veranstaltungen, Workshops und insbesondere auch einzelbetriebliche Orientierungsgespräche anbieten, um die Unternehmen und Existenzgründer in Sachen IT und Digitalisierung weiter fit zu machen. Denn diesen Auftrag hat die vom Landkreis Emsland und der Stadt Lingen getragene Einrichtung bereits seit ihrem Gründungsjahr 2001.

 

Hinzu kommt, dass bereits das nächste Bundestransferprojekt in die Region geholt werden konnte: Die it.emsland stellt gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen und dem in Stuttgart ansässigen Fraunhofer-Institut für Arbeitsorganisation (IAO) die „Mittelstand 4.0-Agentur Cloud“. Die Agentur wird ihr fachspezifisches Know-how und ihre Expertise im Technologie-Transfer zum Thema „Cloud-Computing“ in die Mittelstand 4.0-Initiative einbringen, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestartet wurde, um vor Ort weiter Wissen für die Unternehmen bereitzustellen.

 

Erste Veranstaltung der Mittelstand 4.0-Agentur Cloud am 26. November

 

Die Mittelstand 4.0-Agentur Cloud startet am 26. November mit einer IT-Recht-Veranstaltung im IT-Zentrum Lingen. Die Fachanwälte Hannes Albers und Jens-Christof Niemeyer werden ab 16 Uhr über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen referieren. Neben dem neuen IT-Sicherheitsgesetz und den rechtlichen Möglichkeiten der Datensammlung und Datenauswertung wird auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum sicheren Datenhafen, dem sogenannten „Safe Habor-Abkommen“, an diesem Nachmittag thematisiert. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zur IT-Recht-Veranstaltung mit dem Titel „Abenteuerland 4.0“ finden Interessierte auf dieser Seite.

 

 

Text: Lis Fiebig

Foto: Johanna Peeck