25 Jahre it.emsland
Ein Jubiläum mit Blick nach vorn

Mit einem Jubiläumsabend hat die IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland (it.emsland) am Montag, 26. Oktober ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik kamen dazu im IT-Zentrum Lingen zusammen. Seit der Gründung im Jahr 2001 unterstützt die gemeinsame Einrichtung des Landkreises Emsland und der Stadt Lingen (Ems) kleine und mittlere Unternehmen dabei, die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen. 

Geschäftsführer Michael Schnaider bedankte sich in seiner Begrüßung bei allen Weggefährtinnen und Weggefährten: „Vor 25 Jahren haben der Landkreis Emsland und die Stadt Lingen it.emsland gegründet, um die digitale Entwicklung der Region voranzubringen. Aus einer Vernetzungsstelle ist ein sichtbarer Innovationsstandort geworden. Das verdanken wir vielen: unseren Gesellschaftern, Partnern und Hochschulen, den Unternehmen der Region und allen, die mit uns Ideen entwickelt und umgesetzt haben.“ 

Wie alles begann, schilderten zwei der Initiatoren der Gesellschaft im Interview: Hermann Bröring, ehemaliger Landrat des Landkreises Emsland, und Heiner Pott, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Lingen (Ems). Grußworte sprachen Oberbürgermeister Dieter Krone für die Stadt Lingen (Ems), Kreisrat Michael Steffens für den Landkreis Emsland und Prof. Dr. Liane Haak für die Hochschule Osnabrück. 

„Was it.emsland seit langer Zeit auszeichnet, ist ein Team, das sich immer wieder auf neue Themen einstellt und sie in die heimische Wirtschaft trägt. Das gilt für die größeren Unternehmen genauso wie für den Handwerksbetrieb mit fünf, sechs Mitarbeitern. Dafür ein herzliches Dankeschön“, erklärte Steffens in seinem Grußwort. 

Hermann Bröring und Heiner Pott im Interview.

Mit einem Rückblick von der Gründung im Jahr 2001 bis zur Gegenwart zeichnete Michael Schnaider anschließend die Entwicklung von it.emsland nach: vom Betrieb des IT-Zentrums Lingen und der seit 2005 stattfindenden IT-Konferenz cim lingen bis hin zu überregionalen und europäischen Förderprojekten rund um Mittelstand, Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit.  

Den „Blick nach vorn“ übernahm Michael Berndt von it.emsland. Er skizzierte, dass die kommenden Jahre von außergewöhnlich hoher Innovationsgeschwindigkeit geprägt sein werden: KI-Systeme übernehmen zunehmend eigenständig ganze Prozesse, Robotik und KI wachsen zusammen, und Quantencomputing eröffnet neue Möglichkeiten, stellt aber auch höhere Anforderungen an die IT-Sicherheit. Abläufe, Rollen und Geschäftsmodelle werden sich dadurch grundlegend verändern. Für die Region komme es darauf an, diese Entwicklungen früh zu verstehen und für die eigenen Stärken zu nutzen. 

Ein sichtbares Zeichen für diesen Blick in die Zukunft ist die neue Interpretation des eigenen Namens: Das „it“ in it.emsland, das bislang für Informationstechnologie stand, steht künftig vor allem für Innovation und Transformation. Unternehmen in der Region brauchen heute und in Zukunft vor allem Begleitung bei Veränderungsprozessen, bei denen digitale Technologie ein Teil der Antwort ist.

In seinem Abschlusswort griff Schnaider diesen Gedanken auf: „Drei Dinge haben uns in 25 Jahren geprägt: der Mut, Themen früh aufzugreifen, auch wenn noch kaum jemand darüber spricht, und dann einfach anzufangen. Partnerschaft statt Alleingang, getragen von einem großartigen Netzwerk, das über die Jahre gewachsen ist. Und die Bereitschaft, uns immer wieder neu zu erfinden. Die Digitalisierung hat sich in dieser Zeit gewaltig gewandelt, und das wird sie auch künftig tun. Wir werden weiterhin dafür arbeiten, dass das Emsland bereit ist für das, was kommt.“  

Beim anschließenden Abendessen nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. 

Die wichtigsten Stationen der Geschichte von it.emsland sowie die Themen, die das Unternehmen für die Zukunft leiten, sind auch nochmal detailliert unter  http://emsland.it/25Jahre zusammengefasst.